Hallöchen!
Am 1.3. ist es wieder soweit – chillt mit uns ne Runde, bei guter Musik, Getränken und Snacks ab 19.30.
Bei manchen mag Frühjahrsputz angesagt sein oder Entrümpelungskationen, also bringt Nettes mit, was ihr nicht mehr braucht: Klamotten, Bücher, Spiele,Cds, Zeugs, Kladderadatsch – der Menschen noch gefallen oder nützen könnte.
Und freut euch, neue bereichernde Dinge wieder mit nach Hause zu nehmen!
auf in den Frühling!
Die „FLT“Menschen
TRANS* -TRANSPHOBIE -TRANS*SUPPORT
für Anfänger*innen und Fortgeschrittene
Veranstaltung mit der Gruppe w.i.r. – linksradikale trans*Vernetzung NRW
10.02.2012 – 18:00 Uhr – Hansastraße 48
trans* – transphobie – trans*support für Anfänger*innen und Fortgeschrittene
Der Begriff „trans“ geistert seit einiger Zeit durch die linke Szene und trotzdem können viele nicht so richtig was mit dem Begriff anfangen, bzw. sehen darin „nur“ eine Kritik am binären Geschlechtersystem. Andere haben trans*Menschen in ihrem Umfeld und sind sich im Umgang mit diesen oft unsicher. Wenn du Lust hast ein bisschen was über trans* zu erfahren, wissen willst was eigentlich Transphobie/Transfeindlichkeit ist und wie sie sich äußert und dich fragst, wie du aktiv solidarisch mit trans*Leuten (sei es mit konkreten Personen in deinem Umfeld oder insgesamt) sein kannst, bist du in der Veranstaltung richtig.
Wir versuchen auch auf konkrete Fragen einzugehen.
D.h. Ihr könnt die Veranstaltung auch nutzen, um Fragen loszuwerden, die ihr empathischerweise nicht auf einer Party einer flüchtigen Bekanntschaft stellen wollt, nur weil die Person zufällig trans* ist.
-------------------------------------------------------------------------------------
For some time the word „transgender“ has found it’s way through the left scene. In spite of this many people don‘t really understand the term or only see a critique on the binary gender system. Others may know trans people but are unsure how to relate to them.
If you are interested to learn a bit about transgender people, you want to know what transphobia actually is and want to act in solidarity with trans people (either with trans people you know or in general), then this workshop is for you. We will also try to keep the workshop focused on concrete questions. This also means you can use the workshop to ask questions that you would not feel comfortable asking a distant transgender acquaintance.
für mehr Infos checkt:
http://trans.blogsport.de
Hallo!
Das Februar-Café am 2.2. steht vor der Tür. Wir zeigen den Film „White Charity – Schwarzsein und Weißsein auf Spendenplakaten“ von Carolin Philipp und Timo Kiesel, eine Auseinandersetzung mit Rassismus in den Werbeplakaten sogenannter Hilfsorganisationen. Der Film ist in deutscher Sprache und nicht allzu lang, danach wird es noch Raum für Fragen und Diskussion geben.
Hier ein Auszug aus dem Klappentext:
„Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie ‚Brot für die Welt‘, ‚Kindernothilfe‘ und ‚Care‘ sind auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland allgegenwärtig.
Sie haben einen großen Einfluss darauf, wie in Deutschland Schwarze und wieße Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive.“
Das Café ist wie immer ab 19.30 geöffnet, der Ofen vorgeheizt und ein bisschen was zu Essen wird es auch geben.
Wir freuen uns auf euch!
Am 5.1. findet das nächste Cafe statt – safe im neuen Jahr gelandet, wollen wir einen Spieleabend machen! Also bringt am besten ein paar Spiele mit (alles von karten bis Brett).
Ab 19.30 gehts los, der Ofen wird schon heissgelaufen sein…
Wir freun uns auf euch!
Es ist kaaaalt und das nächste Cafe steht vor der Tür – wir schmeissen den Ofen an und zeigen den Film „Schlampenau, eine Schlampolygarchutopie“. Los gehts wie immer ab 19.30, Film ab 20.00 und im Anschluss ist Raum für Gespräche über den Film, Poly Konzepte, Erfahrungen etc. Eine der Filmemacher_innen wird vor Ort sein!
Wir freun uns auf euch!
Die Flt-Crew
Für´s nächste Cafe steht das Thema Critical Whiteness auf dem Plan. Das Ganze ist einigen vielleicht mehr, anderen weniger bekannt, darum gibt´s hier erstmal eine kleine Zusammenfassung zum Begriff. Es soll aber kein hochtheoretischer Vortrag voller Fremdwörter werden, sondern ganz nah am Alltag bleiben. Ihr habt auch während des Vortrags immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und letztendlich sind wir selbst auch keine Expert_innen, da wir selbst Weiß sind.
Critical Whiteness ist ein Ansatz, der aus Schwarzen politischen Bewegungen heraus in den akademischen Diskurs und inzwischen auch in viele linke Auseinandersetzungen mit Rassismus und den eigenen Privilegien gelangt ist.
Gegenstand einer solchen Perspektive ist nicht das rassialisierte Objekt, sondern diejenigen, die Rassismus täglich (re)produzieren, also Weiße.
Die Unterteilung in Schwarz und Weiß bezieht sich hier nicht auf eine vermeintlich biologische Existenz von „Rassen“, sondern auf ein machtvolles soziales Konstrukt. Dass wir Menschen so in Kategorien einteilen, ist nicht natürlich, sondern das Ergebnis von sozialen Prozessen und Techniken des Machterhalts. Die Bedeutung von Rassekonstruktionen und die Frage, wer Schwarz oder Weiß ist, verändern sich je nach historischem und geographischem Kontext. Weißsein ist in Deutschland beispielsweise anders kodiert als in den USA, dennoch bleibt es in beiden Gesellschaften eine machtvolle Position.
Von diesem hierarchisierenden Ordnungsprinzip profitieren Weiße. In hegemonial Weißen Gesellschaften steht Weißsein als unmarkierte Norm: es ist unsichtbar. Während Schwarze rassialisiert werden, ist Weißen das Privileg vorbehalten, ihr Weißsein gar nicht wahrzunehmen oder als irrelevant abzutun.
Es geht darum, Weißsein als gesellschaftliche Machtposition und stille Norm zu hinterfragen.
Es wird am 3. November einen kleinen Vortrag geben, indem es unter anderem um die historische Entstehung von Rassismus und seine heutigen Formen, aber vor allem um die Privilegien von Weißen gehen wird. Danach hoffen wir auf spannende Diskussionen und schaffen hoffentlich einen Bogen zu schlagen und das Gehörte in Bezug zum eigenen Alltag zu setzen.
Das Cafe wird wie immer um 19:30 aufgemacht, mit dem Vortrag starten wir so gegen 20:00. Getränke und ne Kleinigkeit zu essen gibt´s natürlich auch.
Und keine Angst: es wird geheizt
Wir freuen uns auf euch!
Unter „Selbstdarstellung“ findet ihr unsere aktualisierte Selbstdarstellung als FLT_Orga Gruppe!
Ihr seid herzlich eingeladen zum näxten FLT-Cafe am 6.10.
Wir zeigen ab 19.30 den Film „Venusboys“ und freun uns mit euch Tee zu schlürfen or whatever…
und dem hoffentlich nicht allzu herbstlichen Wetter zu trotzen.
Wir freun uns auf ein Wiedersehn nach der Sommerpause!
Die FLT -Crew
Hier der Aufruf aus Berlin zur Demo gegen die selbsternannten „Lebensschützer_innen“ am 17. September:
Für den 17. September 2011 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht zu einem „Schweigemarsch“ mit dem Titel „Marsch für das Leben“. Damit wollen die selbst ernannten Lebensschützer für ein generelles Verbot von Abtreibungen demonstrieren.
Wir rufen dazu auf, dem Marsch der Fundamentalist_innen laut und mit vielfältigen Aktionen entgegenzutreten und fordern:
* Streichung des Paragraphen §218 aus dem Strafgesetzbuch
* Entscheidungsfreiheit für oder gegen eine Abtreibung ohne Bevormundung
* Die Verwirklichung des Rechts auf freie Familienplanung und Sexualität für alle, ohne dabei die Freiheiten anderer einzuschränken
* Selbstbestimmung statt religiöser Wahn
Daher: 17. September 2011, 12.30 Uhr, vor dem Kanzleramt: Kundgebung gegen die Abtreibungsgegner_innen
und: 15.30 Uhr Bebelplatz: Kundgebung gegen die Abtreibungsgegner_innen
Mehr gibts unter: http://no218nofundis.wordpress.com/
Am 22. September 2011 kommt Joseph Aloisius Ratzinger aka der Papst nach Berlin, um schon wie beim Weltjugendtag in Madrid seine fundamentalistische Propaganda zu verbreiten. Verschiedenste Bündnisse rufen zu Demonstrationen gegen seinen Besuch auf.
>>Am 22. September wird Joseph Aloisius Ratzinger Berlin besuchen. Das verdiente an sich keine große Aufmerksamkeit, wenn er nicht von vielen hundert Millionen Verblendeter als „Benedictus PP. XVI“, als Stellvertreter eines übermenschlichen Wesens auf der Erde, angesehen und verehrt würde. Was sich anhört wie ein UFO-Kult, ist im Falle der Katholischen Kirche leider traurige Realität.
Wir nehmen den Besuch dieses Menschen also zum Anlass, unsere grundsätzliche Kritik an Religion, an der Katholischen Kirche im Speziellen und an diesem Papst im Besonderen Ausdruck zu verleihen und rufen hiermit dazu auf, diese Kritik auf der Straße und bei den verschiedenen Veranstaltungen zu verdeutlichen. Denn Joseph Ratzinger ist ein Mensch, dessen Denken und Äußerungen sich großzügig aus dem Pool reaktionärer Ideologien speisen. Antisemitismus, Sexismus, Homophobie und Rassismus sind die tragenden Pfeiler seines erzreaktionären Weltbildes. Wenig verwunderlich also, dass ausgerechnet er sich an der Spitze eines Systems wiederfindet, das seit Jahrhunderten die Herrschaft von Menschen über Menschen bereitwillig legitimiert und die Gegnerschaft zu Emanzipation und befreiter Gesellschaft verkörpert wie kaum ein anderer. Ein System, das bekämpft und zurückgedrängt gehört. Diese Entmachtung der Religion wurde trotz Aufklärung und vermeintlicher Säkularisierung bürgerlicher Gesellschaften längst noch nicht erreicht.
…
Noch steht das Programm für den Berlin-Besuch von Ratzinger nicht endgültig fest. Fest steht jedoch, dass die Katholische Kirche und ihre Fans nichts unversucht lassen werden, dem ersten Besuch des deutschen „Papsts“ in der deutschen Hauptstadt, einen möglichst würdevollen und pompösen Rahmen zu verleihen. Wir rufen alle Freund_innen von Emanzipation und befreiter Gesellschaft dazu auf, Ratzinger und seinen Groupies die Show zu versauen. Gönnen wir ihnen keine ruhige Minute.< <
Mehr Infos, Veranstaltungshinweise, Links und den kompletten Aufruf findet ihr unter:
http://whatthefuck.blogsport.de