Wenn alles zuende ist… new Crew wanted!!

Die FLT Crew macht am 03.05. 2012 ein Abschiedscafe. Es gibt Nahrung, Musik, und nette Menschen ab 19.30! Im Cafe derAlten Meierei (HorneheimeWeg 2)

Nach anhaltendem Gruppenschwund sind wir nunmehr zu zweit in der Orga- und das auch nicht mehr lange.
Wir haben in diesem Raum wahnsinnig schöne Momente erlebt, Menschen getroffen, Infos untereinander verbreitet.
Jetzt ists vorbei – zumindest von unserer Seite aus!

Das nächste Cafe soll ein Abschiedscafe sein, ein letztes Treffen, aber wir laden auch ausdrücklich Frauen*LesbenTrans dazu ein, vorbeizu kommen, die sonst nicht kommen oder ev auch noch nie da waren – wir sind gern bereit einer neuen Gruppe alles was wir an Ortstruktur haben zu übergeben/erklären!
Wir würden uns wirklich freuen, wenn sich Menschen finden, die diesen FLT-Raum in Kiel erhalten wollen – und mit neuem Leben füllen wollen.

Also, kommt vorbei!
Eure FLT Crew

April Cafe: fällt aus!

April- Cafe FÄLLT AUS!!!

Wir freuen uns euch im Mai wiederzusehen!!

Berlin: Aufruf zum 8. März 2012 (Frauenkampftag)

Grenzenloser Widerstand, unversöhnlich mit den herrschenden Verhältnissen

Aufruf zum 8. März – Internationaler Frauenkampftag 2012

Seit langer Zeit kämpfen Feministinnen überall auf der Welt für ihre Befreiung. Der 8. März, seit 1911 internationaler Frauenkampftag, ist zum Symbol dieser Auseinandersetzung geworden. In den letzten 101 Jahren wurden viele Kämpfe geführt, angefangen bei denen der Textilarbeiterinnen in New York, der Suffragetten in England, der weltweiten Frauenbewegungen der 70er und 80er Jahre und der Roten Zora in der BRD, bis hin zu den heutigen Kämpfen der Textilarbeiter_innen in Bangladesh, der Frauen in den kurdischen und philippinischen Guerillabewegungen sowie in den Aufständen des Arabischen Frühlings.

In der BRD ist von formaler Gleichstellung in Bezug auf Zugangsmöglichkeiten zu Bildung, Beruf und Politik die Rede. Jedoch sind wir heutzutage immer noch mit der Tatsache konfrontiert, dass es ein gravierender Unterschied ist, ob man als Frau oder Mann in dieser Welt lebt. Das hierarchische Geschlechterverhältnis bleibt in der formal geschlechterblinden kapitalistischen Gesellschaft bestehen und feministische Kritik wird inzwischen als überholt abgetan. Diese Kritik ist aber alles andere als überholt. Sie ist brandaktuell und notwendig! Dies zeigt bereits ein kurzer Blick auf die gesellschaftliche Situation von FrauenLesbenTrans* in der BRD:

Fangen wir beim Offensichtlichen an: Frauen erhalten immer noch 26% weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Auch die Doppel- und Dreifachbelastung gehört nicht der Vergangenheit an: Hausarbeit und Kindererziehung werden auch in der modernen flexiblen Familie von den Frauen übernommen. Familienministerin Kristina Schröder tut ihr Bestes, um diese Situation durch Einsparungen im Bereich der Familienpolitik (z.B. Elterngeld) weiter zuzuspitzen. Sie redet von Männerdiskriminierung; von Frauen, die an ihren schlecht bezahlten Jobs selbst schuld sind und propagiert die Rückkehr der bürgerlichen Kleinfamilie inklusive der sogenannten Herdprämie.

Die Diskriminierung von FrauenLesbenTrans* durchzieht auch die staatlichen Maßnahmen im Rahmen von Hartz IV. Die Arbeitssuche außerhalb geschlechtsstereotyper Berufszweige wird beispielsweise nicht unterstützt, da die Vermittlung in „typisch weibliche“ Berufe leichter erscheint.

Unsere Wege zur Arbeit, zum Jobcenter oder wohin auch immer, sind von Alltagssexismus geprägt: Werbeplakate preisen magere Frauenkörper an und stilisieren sie zu Sexobjekten. Sexistische Anmachen sorgen in allen Lebensbereichen dafür, dass klar ist, „wer hier die Hosen anhat“. Jene, die der dominanten Vorstellung von der heterosexuellen Frau nicht entsprechen, wie z.B. Homo- und Transsexuelle, sind nach wie vor gesellschaftlicher Diskriminierung unterworfen. Die aggressive Migrationspolitik bedeutet neben sexistischer und rassistischer Alltagsdiskriminierung für migrantische FrauenLesbenTrans* Klassifizierung und Kontrolle bis in den Wohnbereich hinein.

Wenn es um die Legitimation von Militarisierung und Kriegen geht, werden Frauen- und Menschenrechte plötzlich als hoher Wert des „fortschrittlichen Westens“ ins Feld geführt. Dabei wird unter den Tisch der Kriegsbefürworter gekehrt, dass von Armut bis hin zu Traumata aufgrund von als Kriegswaffe eingesetzter Vergewaltigung, Demütigung und Besatzung vor allem FrauenLesbenTrans* die Folgen von Kriegen zu tragen haben. Auch abseits militärischer Konflikte fallen tagtäglich FrauenLesbenTrans* sexualisierter Gewalt zum Opfer. Vergewaltigung und Missbrauch sind Bestandteil des patriarchalen Alltags, wie modern, bürgerlich oder idyllisch er sich auch präsentiert.

All dies bewegt uns, gegen den konservativen Backslash und für die Wiederaneignung des Feminismus einzustehen. Wir, FrauenLesbenTrans* aus unterschiedlichen Zusammenhängen und mit verschiedenen antikapitalistischen, antirassistischen, antifaschistischen und antisexistischen Schwerpunkten, wollen dem Patriarchat, den Herrschafts- und Ausbeutungsstrategien, gemeinsam unseren feministischen Widerstand entgegensetzen. In kleinen Zusammenhängen machen wir uns auf den Weg und bilden Banden, denn es gibt tausend Gründe, gegen Gewalt, Militarisierung und Krieg, gegen Privatisierung öffentlicher und kollektiver Güter, gegen Sexismus und Homophobie, gegen sexualisierte Gewalt zu kämpfen – überall auf der Welt.

Rund um den 8. März 2012 wird es dazu Diskussions- und Vernetzungsveranstaltungen verschiedener feministischer und queer-feministischer Zusammenhänge sowie eine FrauenLesbenTrans-Demonstration geben. Auf einen kraftvollen Frauenkampftag!!!

http://frauenlesbentrans.wordpress.com/2011/11/20/aufruf-zum-8-marz-2012-frauenkampftag/

01.03. „FLT“ Cafe mit Tauschbörse

Hallöchen!

Am 1.3. ist es wieder soweit – chillt mit uns ne Runde, bei guter Musik, Getränken und Snacks ab 19.30.
Bei manchen mag Frühjahrsputz angesagt sein oder Entrümpelungskationen, also bringt Nettes mit, was ihr nicht mehr braucht: Klamotten, Bücher, Spiele,Cds, Zeugs, Kladderadatsch – der Menschen noch gefallen oder nützen könnte.
Und freut euch, neue bereichernde Dinge wieder mit nach Hause zu nehmen!

auf in den Frühling!
Die „FLT“Menschen

Veranstaltungshinweis! 10.02. Hansa!

TRANS* -TRANSPHOBIE -TRANS*SUPPORT
für Anfänger*innen und Fortgeschrittene

Veranstaltung mit der Gruppe w.i.r. – linksradikale trans*Vernetzung NRW

10.02.2012 – 18:00 Uhr – Hansastraße 48

trans* – trans­pho­bie – trans*sup­port für An­fän­ger*innen und Fort­ge­schrit­te­ne

Der Be­griff „trans“ geis­tert seit ei­ni­ger Zeit durch die linke Szene und trotz­dem kön­nen viele nicht so rich­tig was mit dem Be­griff an­fan­gen, bzw. sehen darin „nur“ eine Kri­tik am bi­nä­ren Ge­schlech­ter­sys­tem. An­de­re haben trans*Men­schen in ihrem Um­feld und sind sich im Um­gang mit die­sen oft un­si­cher. Wenn du Lust hast ein biss­chen was über trans* zu er­fah­ren, wis­sen willst was ei­gent­lich Trans­pho­bie/Trans­feind­lich­keit ist und wie sie sich äu­ßert und dich fragst, wie du aktiv so­li­da­risch mit trans*Leu­ten (sei es mit kon­kre­ten Per­so­nen in dei­nem Um­feld oder ins­ge­samt) sein kannst, bist du in der Ver­an­stal­tung rich­tig.

Wir ver­su­chen auch auf kon­kre­te Fra­gen ein­zu­ge­hen.
D.h. Ihr könnt die Ver­an­stal­tung auch nut­zen, um Fra­gen los­zu­wer­den, die ihr em­pa­thi­scher­wei­se nicht auf einer Party einer flüch­ti­gen Be­kannt­schaft stel­len wollt, nur weil die Per­son zu­fäl­lig trans* ist.

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For some time the word „trans­gen­der“ has found it’s way through the left scene. In spite of this many peop­le don‘t re­al­ly un­der­stand the term or only see a cri­tique on the bi­na­ry gen­der sys­tem. Others may know trans peop­le but are un­su­re how to re­la­te to them.

If you are in­te­rested to learn a bit about trans­gen­der peop­le, you want to know what trans­pho­bia ac­tual­ly is and want to act in so­li­da­ri­ty with trans peop­le (eit­her with trans peop­le you know or in ge­ne­ral), then this work­shop is for you. We will also try to keep the work­shop fo­cu­sed on con­cre­te ques­ti­ons. This also means you can use the work­shop to ask ques­ti­ons that you would not feel com­for­ta­ble as­king a dis­tant trans­gen­der ac­quain­tan­ce.

für mehr Infos checkt:
http://trans.blogsport.de

näxtes Cafe am 2. Februar

Hallo!

Das Februar-Café am 2.2. steht vor der Tür. Wir zeigen den Film „White Charity – Schwarzsein und Weißsein auf Spendenplakaten“ von Carolin Philipp und Timo Kiesel, eine Auseinandersetzung mit Rassismus in den Werbeplakaten sogenannter Hilfsorganisationen. Der Film ist in deutscher Sprache und nicht allzu lang, danach wird es noch Raum für Fragen und Diskussion geben.

Hier ein Auszug aus dem Klappentext:

„Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie ‚Brot für die Welt‘, ‚Kindernothilfe‘ und ‚Care‘ sind auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland allgegenwärtig.
Sie haben einen großen Einfluss darauf, wie in Deutschland Schwarze und wieße Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive.“

Das Café ist wie immer ab 19.30 geöffnet, der Ofen vorgeheizt und ein bisschen was zu Essen wird es auch geben.

Wir freuen uns auf euch!

5.1. – next cafe!

Am 5.1. findet das nächste Cafe statt – safe im neuen Jahr gelandet, wollen wir einen Spieleabend machen! Also bringt am besten ein paar Spiele mit (alles von karten bis Brett).
Ab 19.30 gehts los, der Ofen wird schon heissgelaufen sein…

Wir freun uns auf euch!

Dezember-Cafe (1.12.)

Es ist kaaaalt und das nächste Cafe steht vor der Tür – wir schmeissen den Ofen an und zeigen den Film „Schlampenau, eine Schlampolygarchutopie“. Los gehts wie immer ab 19.30, Film ab 20.00 und im Anschluss ist Raum für Gespräche über den Film, Poly Konzepte, Erfahrungen etc. Eine der Filmemacher_innen wird vor Ort sein!

Wir freun uns auf euch!
Die Flt-Crew

November-Café (3.11.)

Für´s nächste Cafe steht das Thema Critical Whiteness auf dem Plan. Das Ganze ist einigen vielleicht mehr, anderen weniger bekannt, darum gibt´s hier erstmal eine kleine Zusammenfassung zum Begriff. Es soll aber kein hochtheoretischer Vortrag voller Fremdwörter werden, sondern ganz nah am Alltag bleiben. Ihr habt auch während des Vortrags immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und letztendlich sind wir selbst auch keine Expert_innen, da wir selbst Weiß sind.

Critical Whiteness ist ein Ansatz, der aus Schwarzen politischen Bewegungen heraus in den akademischen Diskurs und inzwischen auch in viele linke Auseinandersetzungen mit Rassismus und den eigenen Privilegien gelangt ist.
Gegenstand einer solchen Perspektive ist nicht das rassialisierte Objekt, sondern diejenigen, die Rassismus täglich (re)produzieren, also Weiße.
Die Unterteilung in Schwarz und Weiß bezieht sich hier nicht auf eine vermeintlich biologische Existenz von „Rassen“, sondern auf ein machtvolles soziales Konstrukt. Dass wir Menschen so in Kategorien einteilen, ist nicht natürlich, sondern das Ergebnis von sozialen Prozessen und Techniken des Machterhalts. Die Bedeutung von Rassekonstruktionen und die Frage, wer Schwarz oder Weiß ist, verändern sich je nach historischem und geographischem Kontext. Weißsein ist in Deutschland beispielsweise anders kodiert als in den USA, dennoch bleibt es in beiden Gesellschaften eine machtvolle Position.
Von diesem hierarchisierenden Ordnungsprinzip profitieren Weiße. In hegemonial Weißen Gesellschaften steht Weißsein als unmarkierte Norm: es ist unsichtbar. Während Schwarze rassialisiert werden, ist Weißen das Privileg vorbehalten, ihr Weißsein gar nicht wahrzunehmen oder als irrelevant abzutun.
Es geht darum, Weißsein als gesellschaftliche Machtposition und stille Norm zu hinterfragen.
Es wird am 3. November einen kleinen Vortrag geben, indem es unter anderem um die historische Entstehung von Rassismus und seine heutigen Formen, aber vor allem um die Privilegien von Weißen gehen wird. Danach hoffen wir auf spannende Diskussionen und schaffen hoffentlich einen Bogen zu schlagen und das Gehörte in Bezug zum eigenen Alltag zu setzen.

Das Cafe wird wie immer um 19:30 aufgemacht, mit dem Vortrag starten wir so gegen 20:00. Getränke und ne Kleinigkeit zu essen gibt´s natürlich auch.
Und keine Angst: es wird geheizt ;-)

Wir freuen uns auf euch!

aktualisierte Selbstdarstellung

Unter „Selbstdarstellung“ findet ihr unsere aktualisierte Selbstdarstellung als FLT_Orga Gruppe!